Corona, Fake News und die Glaubwürdigkeit von Wissenschaft

Erstveröffentlichung dieses Artikels (11.05.2020) auf headt.eu (English Version)

 

Ein Virus versetzt die Welt in einen noch nie erlebten Ausnahmezustand. Flugzeuge bleiben am Boden, Toilettenpapier und Atemschutzmasken haben Konjunktur, Schulen werden geschlossen, die Aktienmärkte erinnern an eine nervöse Fieberkurve und die Medienwelt kennt nur noch ein Thema: das Virus, die Pandemie – ihre Ursachen, ihre Bekämpfung und all die schwer absehbaren Folgen für Menschen, Betriebe, die Wirtschaft und das System. Alltägliche Gewohnheiten, wie der Einkauf oder der Frisörbesuch sind nur noch unter Vorsichtsmaßnahmen oder eingeschränkt möglich, die gewohnten Routinen und Bewegungsmuster außer Kraft. Neue Regeln werden fast täglich eingeführt und zwischen Katastrophenmeldungen, Durchhalteparolen und Solidaritätsbekundungen dringt die heisere Vielstimmigkeit einer von Unsicherheit und Angst verstörten Weltbevölkerung über soziale Netzwerke, Blogs und hektisch geteilte Nachrichten. Fake News ist wieder Thema, aber auch die Frage nach dem, was in einer solchen Situation angemessen, sinnvoll und zumutbar ist.

 

Das Virus hat nicht nur gesundheitliche, oder wirtschaftliche Folgen – sondern eben auch schwerwiegende Auswirkungen darauf, wie Menschen generell mit Informationen umgehen, sie wahrnehmen und verarbeiten – was wir erwarten, woran wir glauben, worauf wir hoffen und worauf uns verlassen dürfen. Die sachliche Berichterstattung vieler Medien wird gelegentlich überlagert vom Dauerrauschen aus dem Netz und langfristig wird das Virus – so die Annahme – das Vertrauen in die Zuverlässigkeit von Informationen weiter untergraben, daran wird auch die Wissenschaft – trotz vieler Bemühungen – wenig ändern. Im Gegenteil, es ist gerade auch die Vertrauenswürdigkeit und Integrität der Wissenschaft, die in dieser Krise auf dem Spiel steht. Egal, ob die Wissenschaft idealisiert, oder kritisiert wird – ihre besondere Rolle in dieser Situation sorgt für besondere Risiken. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen.

 

STEHT DIE INTEGRITÄT DER WISSENSCHAFT AUF DEM SPIEL?

 

Wissenschaftler haben in den vergangenen Monaten weltweit einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, eine adäquate Antwort auf lange nicht gekannte Herausforderungen zu finden. Das ist angesichts der zum Teil aufgeheizten Stimmung nicht selbstverständlich. In mancherlei Hinsicht erinnert die Verbreitung von Falschnachrichten über das aktuelle Geschehen an den amerikanischen Wahlkampf von 2016. Ähnlich wie damals ist das Thema Fake News wieder allgegenwärtig. In der Tat – unzählige Falschmeldungen über die Ursachen, Symptome, oder die Behandlungsmöglichkeiten des COVID-19 Virus schwirren durchs Netz, vor allem durch soziale Netzwerke, wie Twitter, Youtube, oder Facebook.

 

Das Netz: Schauplatz des Geschehens

 

Die allgemeine Erregtheit dient damit als Inkubator und Katalysator für jede noch so abstruse Meldung. Im Netz grassieren wilde Spekulationen, ob das Virus aus einem chinesischen Labor stamme, ob es zur Übertragung des Virus durch eine Fledermaussuppe kam, ob das Virus durch das 5G-Mobilfunknetz ausgelöst wurde, oder durch Chlordioxid zu bekämpfen sei. Im Iran soll es zu einer Reihe von Todesfällen gekommen sein, weil Menschen dem Rat gefolgt waren, Methanol zu trinken, um das Virus abzutöten. Eine Pandemie, deren Ursachen und Folgen so viel Raum für Spekulationen lässt, die Angst schürt, bildet den idealen Nährboden für Gerüchte und Vermutungen und ist außerdem auch leicht in bereits bestehende Welterklärungsmuster zu integrieren. „Wer profitiert von der jetzigen Situation?“ – „Woher stammt das Virus und wen trifft es?“ – „Sind Freiheitsbeschränkungen nicht ein Mittel zur Kontrolle der Massen?“ – solche und ähnliche Fragen simulieren in der Regel den Gestus der Aufklärung, bedienen sich dann aber gerne propagandistischer Mittel. Der Grat zwischen Satire, Kritik und Propaganda ist auch bei diesem Thema schmal. Hermetisch gefestigte Weltbilder – dies nur am Rande – sind Argumenten selten zugänglich. Gleichzeitig muss gefragt werden, in wieweit der verbreitete Glaube an die Unabhängigkeit von Wissenschaft eben auch schon wieder einer Ideologie gleichkommt. Wenn Wissenschaftler, wie zum Beispiel der Arzt Wolfgang Wodarg, selbst den Maßnahmen der Regierung und der Auffassung anderer Wissenschaftler widersprechen, ist ihnen breite Aufmerksamkeit sicher und für den nicht medizinisch ausgebildeten Laien ist es bisweilen gar nicht so leicht zu entscheiden, wem er nun Glauben schenken darf. Für eine Risikoeinschätzung muss sich der Bürger letztendlich auf die Stimme der Wissenschaft und Politik verlassen können, doch anhand welcher Kriterien kann er deren Integrität prüfen?

 

VON DER PANDEMIE ZUR INFODEMIE

 

Gefälschte Nachrichten und Gerüchte sind zunächst nicht weiter verwunderlich, man könnte sagen, menschlich. Schnell werden aus Meinungen Fakten und vermeintliche „Fakten“ untermauern Weltanschauungen, rechtfertigen Motive, oder legitimieren Überzeugungen – auch wenn diese sich wissenschaftlich nicht halten lassen. Die besondere Situation, in der sich viele Menschen gegenwärtig befinden, begünstigt dabei solche Prozesse: In einer Zeit, in der Informationen über soziale Netzwerke geteilt werden, breiten sich Gerüchte rasend schnell aus – besonders natürlich, wenn Menschen dazu gezwungen sind in den eigenen 4 Wänden zu bleiben. „Wer sonst vielleicht erst nach Feierabend seine Nachrichten gelesen und bearbeitet hat, sitzt jetzt vielleicht im Homeoffice und reagiert viel schneller auf die Mitteilungen.“ (https://www.bmbf.de/de/so-gehen-sie-richtig-mit-fake-news-zu-corona-um-11226.html)

 

Leider deutlich schneller als Schneckenpost: Fake News

 

Dabei ist die Definition dessen, was mit dem Sammelbegriff Fake News bezeichnet wird, oft alles andere als eindeutig. So werden Propaganda und Lügen gerne mit Scherzen und Satire in einen Topf geworfen, als ob es das Gleiche wäre, etwas satirisch zu kritisieren, etwas zu überzeichnen, oder es zu verleumden, falsch darzustellen und zu diffamieren. Oft werden scherzhafte Falschmeldungen auch dann zum Problem, wenn sie aus dem Kontext gerissen, und fälschlich für die Wahrheit gehalten werden.

 

Inzwischen hat aber auch eine intensive Auseinandersetzung mit dem Phänomen Fake News stattgefunden. Insbesondere die möglichen Auswirkungen von Fake News auf das Wählerverhalten und die daraus resultierende Gefahr für die Demokratie werden vielerorts als akutes Problem bewertet. Bibliothekare, Wissenschaftler, Politiker und Medienvertreter haben sich in den vergangenen Jahren darum bemüht, das Wissen über die Motive hinter der Produktion von Fake News zu vertiefen, deren Verbreitung zu verstehen und Instrumente zur Erkennung von Fake News zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen. Dabei sind die Grenzen dessen, was Fact-Checking-Webseiten, automatisierte Crap-Detektoren, oder Step-by-Step-Tuturials leisten können, begrenzt. Denn Fake News und Desinformation sind ja gerade deshalb nicht leicht zu bekämpfen, weil ihr Erfolg nicht nur von veränderten Kommunikationswegen abhängt, sondern weil sie bestehende Weltanschauungen bestätigen. Es klingt banal: Nachrichten werden geglaubt, wenn sie das bestätigen, was sich wahr anfühlt – die Experten nennen das einen „Bestätigungsfehler“, oder „Confirmation Bias“.

 

GLAUBWÜRDIGE INFORMATIONEN ODER GEFÜHLTE WAHRHEIT?

 

Weitere kognitive Verzerrungen beeinflussen das, was Menschen als glaubwürdig erachten. Menschen beurteilen die Welt und Situationen, denen sie begegnen, auf der Grundlage dessen, was sie wissen (Verfügbarkeitsheuristik) – auch, wenn unser Wissen über ein Thema begrenzt ist und wir keine Experten sind, glauben wir uns kompetent, um eine komplexe Situation oder Fragestellung zu beurteilen. Zu Themen, die viele betreffen, haben viele auch eine dezidierte Meinung: Je bedeutender ein Thema, desto mehr (selbsternannte) Experten melden sich zu Wort. Kaum jemand wird gerne zugeben, über etwas nicht Bescheid zu wissen, nur wenige sind bereit, das eigene Unwissen einzugestehen. Je mehr Menschen an etwas glauben und eine Nachricht verbreiten, desto wahrscheinlicher ist es, dass diese als wahr beurteilt wird – der sogenannte Mitläufer-Effekt. Solche kognitiven Effekte werden auch durch Zahlen bestätigt. Die meisten Menschen in Deutschland sind sich zum Beispiel sicher, die Integrität von Informationen gut beurteilen zu können. 2018 waren 47% der Bundesbürger zuversichtlich, sie könnten Fake News von wirklichen Nachrichten unterscheiden.

 

Den Durchblick behalten, wenn es darauf ankommt.

 

Man könnte angesichts des Ausmaßes der Desinformation das Vertrauen in die Menschheit verlieren, doch gleichzeitig gibt es inzwischen zahlreiche Bestrebungen, die allgemeine Informationskompetenz in breiten Schichten der Bevölkerung zu fördern. Falschnachrichten rund um Corona sind aber nur ein Teil des Problems. Die Integrität von Information ist nicht nur abhängig davon, dass Menschen Fake News erkennen können. Die aktuelle Situation ist auch ohne Falschmeldungen eine besondere Herausforderung für die Wissenschaft. Dies liegt auch, aber nicht nur, an der besonderen Rolle, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Krise zukommt.

 

VIELSTIMMIGE WISSENSCHAFT

 

Expertinnen und Experten sind in die Öffentlichkeit getreten, um über die Risiken und Handlungsspielräume aufzuklären. Diese wichtige Rolle als Informanten und Berater von Entscheidungsträgern und Politikern und nicht zuletzt von weiten Teilen der Bevölkerung hat – wenigstens zwischenzeitlich – einen wichtigen Beitrag zu einer relativen Stabilisierung der Neuinfektionsrate geführt. Gleichzeitig wird aber auch immer wieder Kritik laut, insbesondere, wenn unterschiedliche Experten zu unterschiedlichen Risikoeinschätzungen kommen, oder wenn von der Wissenschaft empfohlene Maßnahmen scheinbar nicht mehr verhältnismäßig erscheinen. Dann wirkt es gelegentlich, als ginge es nicht um Fakten und Wissen, sondern um Meinungen und Interpretationen. Vor dem Hintergrund einer Situation, in der strikte Maßnahmen tief in die individuelle Lebensführung eingreifen und eben auch eine Minderung der Lebensqualität bedeuten können, ist es vielleicht nicht verwunderlich, wenn die Experten selbst zur Zielscheibe von Kritik werden, wenn die Reputation von „armchair epidemiologists“, die nie ein Labor von innen gesehen hätten, kritisiert wird.

 

DAS HEILSBRINGER-DILEMMA

 

Von der Wissenschaft wird darüber hinaus erwartet, Antworten auf Herausforderungen zu geben, die – jedenfalls wenn man die gesellschaftliche Bewertung als Maßstab betrachtet – neu und beispiellos sind. Möglichst bald soll eine wissenschaftlich entwickelte Lösung bereitstehen, um das wirtschaftliche System zu sichern und möglichst viele Menschenleben zu retten. Das ambitionierte Ziel der Entwicklung eines geeigneten Impfstoffes – der Druck auf die Wissenschaft als ganz konkreter Heilsbringer könnte kaum größer sein. Wir leben heute in einer Welt, in der viele Prozesse wissenschaftlich gemessen und kontrolliert werden. Unzählige Messstationen erlauben Wettervorhersagen, die Meeresböden werden erforscht, die menschliche Neugierde reicht bis tief ins Weltall. Wir sind es gewohnt von der Wissenschaft Antworten zu bekommen. Dadurch aber gerät die Wissenschaft in ein Dilemma – einerseits sollen möglichst schnell Ergebnisse vorliegen, andererseits besteht die Gefahr die wissenschaftliche Integrität zu beschädigen, wenn Qualitätsstandards nicht beachtet werden, weil der Zeitdruck Abkürzungen erzwingt.

 

Selbst in dem Fall, dass eine effektive Lösung gefunden werden sollte – das Risiko eines Reputationsverlustes bleibt bestehen – denn natürlich sind selbst mit einem Durchbruch bei der Bekämpfung der Pandemie auch erhebliche finanzielle Anreize verbunden. Es braucht nicht viel Phantasie, um sich die Theorien der zahlreichen Verschwörungstheoretiker vorzustellen. Ob der Vorwurf, es „gebe keine echten Wissenschaftler mehr, nur noch Akademiker, die kuschen“, nun wirklich zutreffend ist, mag man vielleicht mit Bedacht bezweifeln. Aber eine überzogene Wissenschaftsgläubigkeit, die Idealisierung der Wissenschaft, birgt sicher ein ganz eigenes Risiko. Denn natürlich ist Wissenschaft immer auch interessengebunden und muss in ihren Mitteln und Erkenntnissen kritisch reflektiert werden und mithin kritisierbar bleiben, um als wichtige – als „systemrelevante Größe“ weiter bestehen zu können. Gerade eine Situation, wie die gegenwärtige Krise, stellt aber eine besonderer Gefahr dar: für eine Wissenschaft, die sich dieser Macht allzu bewusst wird, oder für eine Wissenschaft, die sich den Interessen der Industrie und herrschenden Narrativen unterwirft.

 

Birgt ihr ganz eigenes Risiko – Wissenschaftsgläubigkeit.

 

Mit Kritik und Vorwürfen musste sich Wissenschaft aber schon immer auseinander setzen, das ist heute so und das sollte sich auch in Zukunft nicht ändern. Kritik an Wissenschaft ist wünschenswert, denn eine offene demokratische Gesellschaft lebt davon, dass Maßnahmen, die manchmal zentral gesteuert werden müssen, auch hinterfragt und kritisiert werden können. Verschwörungstheoretiker vermuten natürlich immer noch eine Wahrheit hinter der Wahrheit, aber ein möglichst hohes Maß an Transparenz über alle Maßnahmen – über die Art und Weise, wie ein Risiko bewertet wird und über die finanziellen und strukturellen Folgen der Krise, sollte unbedingtes Ziel aller Akteure sein.

 

IDEALISIERUNG UND ENTZAUBERUNG

 

Die Integrität der Wissenschaft sollte in dieser besonderen Zeit also auf besonderes Interesse stoßen. Alle beteiligten Akteure – die zahlreichen Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Medien und Wissenschaft müssen darauf hinwirken, dass die Forschung vor überzogenen Erwartungen, vor Verleumdung und vor der Unterstellung unlauterer Motive genauso geschützt wird, wie vor Idealisierung. In welchem Maße dieses möglich ist und wo dabei die Grenzen liegen, wäre zu diskutieren.

 

Weder sollten die gefragten Experten in ihrer Rolle überschätzt werden und blinder Glaube an die Wissenschaft um sich greifen, noch soll die Wissenschaft mittelfristig als Sündenbock für etwaige Rückschläge, bzw. mögliche ökonomische und strukturelle Konsequenzen der Krise dienen. Letztlich liegt die Verantwortung für die Berichterstattung über das Coronavirus heute nicht nur in den Händen von Journalisten, von Reportern oder Kommentatoren, sondern in den Händen der gesamten Gesellschaft – einer jeden Nutzerin und eines jeden Nutzers der sozialen Netzwerke – die mit jedem Post und jeder geteilten Nachricht einen Beitrag zur Informationsökologie leisten, die unser Zusammenleben nicht nur in der Krise, sondern weit über sie hinaus prägt.

2 Antworten auf “Corona, Fake News und die Glaubwürdigkeit von Wissenschaft”

  1. Wissenschaft ist doch alles gekauft von Bill Gates, Angela Merkel und den Poodies („geh zu ihr und lass Deinen Drachrn steigen“). Ich habe eine Liste mit Personen, denen ich vertraue
    -Xavier Naidoo
    -Till Schweiger
    -Detlef D! Soost
    -Senna von der Casting-Band, die auf RTL2 gecastet wurde.

    Diese Liste wird täglich aktualisiert.

    Glückauf.

    Liken

  2. Die alles entscheidende Frage, einmal nicht durch die Mundschutzmaske gefiltert: cui bono – wem nützt tatsächlich die Corona-Kampagne? Welche Interessen werden damit eigentlich bedient?

    Ein ganzes Land zum Stillstand im öffentlichen Raum verurteilt! Klein- und Mittelbetriebe in den Ruin getrieben!- infolge einer Kampagne um ein Virus, daß in der Symptomatik einer ‚besseren Grippe’ entspricht; mit Todesraten, die gemessen an der Statistik der Todesrisiken durch Vergiftungen, Drogen und Alkohol, Unfälle im Straßenverkehr und im Haushalt, durch Selbstmorde und altersbedingte Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, sowie Atemstillstand bei asthmatischer Krisen, und vorallem anbetrachts einer allg. Norm-Sterberate; nicht zu reden von kriegerischen Einsätzen und Terror weltweit, eigentlich den ganzen Hype kaum gerechtfertigt hätte! Um die Corona-Statistik auf Alarmlevel zu halten, untersagt das Robert-Koch-Institut die Obduktion von Toten mit Corona-Verdacht, da sonst die realen Todesursachen dokumentiert werden müßten (Lungen-Tbc verläuft nämlich regelmäßig bakteriell(!), und zumeist final begleitend zu anderweitig moribunden Umständen).
    Jeder Notfallpatient wird automatisch als potentieller Coronafall behandelt; die Orthopädiestation wird zur Intensiv-Isolationszelle umgerüstet, mit jedem trockenen Huster fällt der Mensch aus dem Raster seiner Verwertbarkeit im Alltag, und wird zum notorischen Patienten. Am ärgsten wirkt sich die Kombination von ‚ältere Person plus Atembeschwerden’ aus. Wir werden gerade von einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft in den Schäfchenmodus einer Angstherde transformiert. Schon die Widerrede und Infragstellung gilt als ‚Verschwörung’. Ist es wirklich wahr, was die GEZ-Medien verkünden: 95% Prozent der Bevölkerung läßt sich nur mal so die Zivilcourage ehrabschneiden, wird schon seine Richtigkeit haben, wenn es in Dauerschleife in unser Bewußtsein gehämmert wird. Keine weiteren Fragen also? Wem nützt eigentlich die ganze Kampagne:
    # dem Weltbanksystem, das mit vermehrten Krediten Länder und Leute in erpresserische Tilgungsverträge zwingen will, nachdem die lokale Kleinwirtschaft ruiniert worden ist;
    # den Pharmakonzernen, die zum Problem auch gleich die Lösung in Form von Impfpräparaten auf den breiten+bereiten Markt bringen werden;
    # den Digital-Konzerne wegen der Verlagerung sämtlicher Lebensäußerungen in den virtuellen Raum (e-commerce, e-government, e-office, e-learning, e-post, e-rotic); diese verzeichnen gerade exorbitante Umsatzsteigerungen; nebenbei wird der G5-Funkstrahlenwaffenstandard als alternativloser Sachzwang durchgedrückt..
    # der Effizienz von Überwachungsstrukturen bei der zunehmenden Vernetzung im „Internet der Dinge“, zur Auswertung von Kontakt-, Bewegungs- und Verbraucherprofilen
    # der Eurofinanzpolitik zur Abbschaffung des Bargeldzahlungsverkehr, um vollständige Kontrolle über Handel und Wandel bis ins Private hinein zu erlangen;
    und den politischen Eliten, die nun glauben, endlich unhinterfragbar ‚durchregieren’ können.
    Die Aberkennung bürgerlicher Selbstbestimmungsrechte erfolgt selbstverständlich „nur zu unserem Besten“! Keine Sorge, die meinen das nur gut mit uns.
    Die Parlamente tagen nicht mehr regulär, die demokratisch legitimierte Regierung ist abgesetzt. Die Volksvertreter haben die Richtlinien- und Entscheidungskompetenz den ‚Experten’ von Lobbyistenfirmen übertragen. Der gesundheitspolitische Sprecher ist de facto ‚Kanzler’, der seine Weisungen aus dem privatwirtschaftlichen Robert-Koch-Institut empfängt. Mit dem massenhypnotischen Mantra, oneworldtogether#bleibzuhause, werden wir vor die Bildschirme verbannt, und die MenschInnen draußen im Lande und an den Bildschirmen kommen sich garnicht bescheuert vor, beim sog. face-to-face-dinner am Tablet-Computer mit ihren Freunden allein vor dem Teller zu sitzen; keiner hegt irgendeinen Verdacht beim Download (freiwillig-unterZwang) einer Smartphone-App, die sämtliche Personen trackt, die in unserer Nähe stehen, oder bloß an uns vorbeigehen – denn jeder ist verdächtig, seinen Husten nur zu unterdrücken, um zu verheimlichen, daß er lediglich an einer Pollenallergie leidet. Wissen wir aber, wer uns noch alles auf Schritt und Tritt ‚trackt’; z.B. um herauszufiltern wessen Meinung inopportun ist? Der Mundschutz wird uns zum Maulkorb. In der Bedeutung ist er quasi ein Schleierzwang für für vorne rum.
    Gewiß läßt sich der folgenschwere Egoismus von Individuen, die sich schlicht nicht den Mund verbinden lassen wollen, nicht mit dem globalen Narzißmus von Jeff Bezos (amazon), Mark Zuckerberg (Gesichtsbuch) und Bill Gates (Impf-Lobby), Elon Musk (Tesla), Larry Page & Sergey Brin (Gugl) vergleichen, da es sich bei diesen unzweifelhaft um wohlgesinnten Philanthro-Kapitalismus handelt. Deren Gewinnmargen machen unsere Verluste um Potenzen wieder wett. Die kleinen Läden um die Ecke wird keiner vermissen, wenn sie pleite sind, da wir unsere Dinge ohnehin nur online bestellen und von amazon per Überwachungsdrohne liefern lassen, die uns schon durch Gesichtserkennung an der Haustür ausgemacht hat. Können wir aber denn wissen, ob wir unseren jetzigen Kurzarbeitsplatz überhaupt behalten werden können, und wir nicht irgendwann alle selbst in einem der gigantischen Auslieferungslager von amazon unter den gängigen unmenschlichen Bedingungen schaffen müssen? Aber auch im Smart-Office herrschen sklavische Arbeitsbedingungen, 24/7-Erreichbarkeit, mörderische Erfolgsmargen, floatende Verträge für prekär befristete Tätigkeiten. Die ganze work-life-balance auf ein virtuelles Nichts gestellt. Flüchtige Zwecke zu einer sinnlosen Lebensführung, wofür wir uns mit nichtigen Event-Höhepunkten ausreichend entschädigt glauben. Unser ganzes Beziehungsnetzwerk online gestellt, unser gesamtes Wissen in der virtuellen cloud, unsere ethischen Bedürfnisse durch die digitale Petitionen und Spendenaktionen entlastet, merken wir nicht was wir eigentlich an Wirklichkeiten verlieren, weil wir sie noch nie vemißt haben werden.
    Die zwischenmenschliche Begegnung wandelt sich gegenwärtig sehr rasch, sie verliert bereits ihre vormalige Unbekümmertheit und wird mit einem generellen Mißtrauen aufgeladen. Wird der Händedruck jetzt aussterben, weil er einst so verpönt sein wird, wie das Rauchen von Zigarren? Tatsächlich konnte man schon Äußerungen vernehmen, daß der Bargeldverkehr eine Zumutung sei, weil da ja reales Münzgeld von Hand zu Hand gehe. Wer aber könnte wohl das allergrößte Interesse daran haben, daß wir künftig völlig bargeldlos handeln und wandeln. Wer dann nicht das digitale Malzeichen des Tieres aus der Johannes-Offenbarung trägt, kann weder kaufen noch verkaufen (ein beunruhigend aktueller Zusammenhang ergibt sich, wenn man bedenkt, daß der Buchstabe ‚w’ im Hebräischen der Bibel an sechster Stelle im Alphabet steht – www=666). Zu hoch spekuliert? Mitnichten, wenn man sich noch an die Aufdeckungen der pädophilen Pizza-Connection (Pizzagate-Affäre) in allerhöchsten Kreisen von Politik und Unterhaltungsindustrie erinnern mag, dann ahnt man schon, wer da eigentlich im Regimente sitzt. Die okkulten Satanisten der Musikindustrie und des Showbiz haben sich aktuell zu einer einträglichen globalen Netzgemeinde formiert für ein crowdfunding zugunsten der geopolitischen Machtinteressen von UN und WHO; damit auch das letzte Schäfchen zur Herde der Abhängigen von der digitalen Datenkrake getrieben wird. Wer nicht raus darf, fängt sich leichter in deren Netz.
    Schon kleine Kinder sagen inzwischen, daß draußen Spielen pfui ist, und der Fußball im Hof ein Makrovirus sei. Für die Kinder ist es hygienischer ihre Lebenszeit an der desinfizierten Spielkonsole zu vertun. Kinder beim zweckfreien Offline-Spiel sind eben kein lukrativer Absatzmarkt für den Online-Handel.
    Die Menschen die uns begegnen, weichen uns weiträumig aus, da jedermann verdächtig ist; hin und wieder kommt es vor, daß Einer Wildfremden Desinfektionspray ins Gesicht sprüht; der unbedeckte Mund-Nasebereich wird zu einer ebenso tabuisierten Ekelzone werden, wie ‚Untenrum’. Berührungslose Bezahlsysteme ersparen uns den Umgang mit widerwärtigem Münzgeld; am Kundenschalter und in der Fahrerkabine wird der menschliche Erreger künftig vom androiden Leitsystem vergoogelt werden. Wer verdient dran mehr als die Digitalisierungslobbyisten; wer zieht daraus seinen Kollateralnutzen: der totalitäre Überwachungsstaat.
    Welche psychosozialen Auswirkungen wird dies alles auf den Menschen haben, der doch eigentlich ein naturaliter real analoges Wesen ist? Wenn Kinder wieder in Kindergarten oder Schule von Maskierten umgeben sind, nach jeder versehentlicher Berührung mit dem Banknachbarn in 2m Entfernung raus auf die Gangtoilette und sich dort in die Schlange einreihen. Nach einiger Zeit des gemeinsamen Alltags, regt sich bei den jungen Menschen, die die Funktionärsdenke noch nicht verinnerlicht haben, das natürliche Bedürfnis nach Nähe zum Andern, zum ratschen und spielen, zum Zocken auf dem Schulhof, usw.; schon vergessen, wart auch schon mal jünger .. Einige Eltern haben sogar richtig Angst, daß ihre Kinder mit Risikogruppen in Berührung kommen könnten, also z.B. aus Familien, wo die Oma noch mit im Haushalt ist, oder weil der Maxl kurz nach dem Händewaschen gleich schon wieder den Finger unter den Mundschutz in seiner (eigenen) Nase hat.
    Könnte sich die Corona-Kampagne tatsächlich nur als Test für künftig noch zu erwartende drastischere Eingriffe in die bürgerliche Rechts- und Gesellschaftsordnung erweisen? Wenn sich jetzt in Anbetracht willkürlich verkündeter Ausgangssperren, ungeachtet jedweder Sinnhaftigkeit, kein Widerspruch erhebt, werden wir nach Aberkennung unserer Bürgerrechte, Verlust der persönlichen Datenschutzrechte, diese auch nach Ende der ‚Pandemie-Übung‘ zur NWO nie wieder in vollem Maße zurückerhalten!

    Wer jetzt noch schläft,
    erwacht im Albtraum
    einer
    totalitären Neuen Weltordnung
    Q
    der NWO keine Chance

    ***München Marienplatz, maskenfrei! jeden Samstag 15:00 Uhr***

    Wer jetzt noch schläft,
    erwacht im Albtraum
    einer
    totalitären Neuen Weltordnung

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s